Die Ockhuisen-Sammlung:

Mercedes-Benz Autos aus den 70er Jahren

107 Serie SL-Klasse Roadsters, 1971 - 1985

Im Frühjahr 1971 wurde ein weiterer Seriensportwagen mit dem Typ 350 SL vorgestellt, der den 280 SL ersetzte, der seit Januar 1968 gebaut wurde. Technisch gesehen war dieses Modell eine brandneue Entwicklung, die mit ihrem Vorgänger fast nichts gemein hatte. Die gleichen Grundkomponenten wurden jedoch bereits in anderen Mercedes-Benz Modellen eingesetzt: Vorderrad- und Hinterradaufhängung waren im Grunde die gleichen wie bei den „Stroke Eight“-Modellen und der V8-Motor war ein vertrautes Merkmal der Limousinen, Coupés und Cabriolets des Typs 280 SE 3.5.

Der R107 Roadster

Die Mercedes-Benz R107-Baureihe wurde vom 1971 bis 1989 produziert.

237.287 Autos wurden gebaut.

107er Serie SLC Coupés, 1971 - 1981

Der Typ 350 SLC, der im Oktober 1971 auf dem Pariser Autosalon vorgestellt wurde, wurde Nachfolger der Coupé-Modelle 280 SE und 280 SE 3.5. Sie wurden seit Juni bzw. August 1971 nicht mehr produziert. Im Februar 1972, vier Monate nach der Premiere, begann die Serienproduktion des Newcomers – intern C 107 genannt – an. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern basierte das neue Coupé nicht auf einer Limousine der Oberklasse, sondern war ein Schwestermodell des 350 SL, das vor einem halben Jahr vorgestellt wurde. Bis auf das harte Dach des SLC waren beide Varianten bis zur Türheckkante identisch. Die Unterschiede zeigten sich in der hinteren Fahrzeughälfte. Der Radstand, der im Vergleich zum SL um 360 mm verlängert wurde, ermöglichte einen größeren Innenraum und vier Sitze in voller Größe.

Mercedes-Benz 500 SLC

Flaggschiff der Luxus-Klasse Coupés auf Basis der SL Roadster der Modellreihe 107, produziert von 1980 bis 1981. Der 450 SLC 5,0 wurde von 1978 bis 1980 mit demselben Motor gebaut.

116 Erserie S-Klasse Limousinen, 1972 - 1980

Im September 1972 wurde der Öffentlichkeit eine völlig neue Fahrzeuggeneration der Oberklasse vorgestellt. Erstmals wurde der Name „Mercedes-Benz S-Klasse“ offiziell verwendet. Es ersetzte die Baureihen 108/109 und bestand damals aus den Typen 280 S, 280 SE und 350 SE. Ein halbes Jahr später war die S-Klasse-Limousine auch mit größerem Hubraum im 4,5-Liter-V8-Motor, parallel zum 450 SL und dem 450 SLC, erhältlich. Gleichzeitig wurde der Typ 450 SEL mit einem um 100 mm verlängerten Radstand auf den Markt gebracht. Wie bei den Vorgängern profitierten die Fondpassagiere somit von der neu gewonnenen Beinfreiheit. Seit November 1973 war die verlängerte Version auch als 350 SEL erhältlich, seit April 1974 schließlich auch als 280 SEL.

Der Mercedes-Benz W116

Der Mercedes-Benz W116 ist eine Serie von Luxus-Limousinen, die vom 1972 . bis 1980. September produziert wurden. Die W116-Automobile waren die ersten Mercedes-Benz-Modelle, die offiziell S-Klasse genannt wurden, obwohl frühere Sedan-Modelle bereits offiziell mit dem Brief „– für Sonderklasse oder“ Sonderklasse „bezeichnet wurden.

123er Limousinen, 1975 - 1985

Im Januar 1976 wurden die Modelle der Baureihe W 114/115 „Stroke Eight“ durch einen komplett rekonstruierten Typenbaumitsatz mit der internen Bezeichnung W 123 ersetzt. Die Modellfamilie reichte vom 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 55 PS bis zum 2,8-Liter-6-Zylinder-Einspritzmotor mit 185 PS.

Baureihe W123 1976/1985.

Dabei handelte es sich um ein Fahrzeug, das zum höheren Mittelsegment gehörte. Das Auto wurde so populär, dass es in den frühen Produktionsjahren eine Warteliste gab, teilweise länger als zwei Jahre, und im Extremfall weit über zwei Jahre.

126 Serie S-Klasse Limousinen, 1979 - 1985 (erste Generation)

Im September 1979 wurde auf der IAA in Frankfurt eine neue Generation der S-Klasse vorgestellt. Die Serie 126 bestand zunächst aus sieben Modellen. Es gab eine Auswahl von vier Motoren – vom 2,8-Liter-Sechszylinder-Vergasermotor mit 156 PS bis zum 5,0-Liter-All-Aluminium-V8-Motor mit Benzineinspritzung und 240 PS. Außerdem könnte man zwischen zwei Körpervarianten entscheiden. Neben der normalen Variante gab es eine verlängerte Variante, wie sie seit Generationen in den Oberklasse-Limousinen angeboten wurde. Diesmal war die Vergrößerung des Radstandes um 140 mm bemerkenswerter als sonst. Wie immer war alles von Vorteil für die Beifahrerbeinfreiheit und die Eingangsbreite der hinteren Türen